Meine Tipps für Rom


Eigentlich braucht man für Rom fast keinen Reiseführer. Schöne Dinge zum Ansehen oder Fotografieren findet man hier quasi an jeder Straßenecke. Fotografen werden bei jedem Mal um die Ecke biegen begeistert aufjauchzen und wer nur ein Wochenende hier verbringt wird bis zum Schluss gut beschäftigt sein, wenn er nur die ganzen klassischen Highlights abklappert: Kolosseum, Pantheon, Forum Romanum, Vittoriano, Trevi Brunnen, Spanische Treppe, Vatikan… und dazwischen will man ja schließlich auch Pizza und Eis essen, Aperol trinken oder shoppen 😉 Trotzdem hier ein paar Tipps und Erfahrungsberichte von meiner Seite:

1) Online Tickets kaufen! Ich habe selten eine Stadt gesehen, die so überfüllt von Touristen ist wie Rom. Es ist mir ein Rätsel, wie ich in Trevi Brunnen hätte eine Münze schmeißen sollen, ohne diese über den Kopf von mindestens fünf Touristen zu werfen oder mich minutenlang durchboxen zu müssen. Jedenfalls sollte man wegen der enormen Menschenmengen Tickets für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten online reservieren. Sowohl für das Kolosseum als auch die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle kann man online Tickets buchen, die einem den Eintritt zu einer bestimmten Zeit ermöglichen. Funktioniert gut und man kann entspannt an der langen Schlange vorbei spazieren.

Tickets für das Kolosseum: https://www.coopculture.it/en/colosseo-e-shop.cfm
Tickets für die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle: https://biglietteriamusei.vatican.va/musei/tickets/do

2) Im Petersdom an der Schlange vorbei schummeln! Der Eintritt in den Petersdom ist kostenlos, allerdings oft mit langen Wartezeiten verbunden, denn wer glaubt, dass er mit einem Online-Ticket für die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle auch direkt in den Petersdom hinein kommt, wird enttäuscht. Grundsätzlich muss man nach den Museen und der Kapelle wieder ganz zum Anfang zurück gehen und sich beim Petersdom erneut anstellen – Security Check inklusive. Allerdings gibt es einen Trick, um die Schlange beim Petersdom zu umgehen. Wenn ihr zuerst die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle besucht, dann verlasst die Sixtinische Kapelle nicht durch den normalen Ausgang, sondern durch den Gruppenausgang (hinten rechts). Am besten einfach so tun, als ob ihr zu einer Gruppe dazu gehört. Ich habe bei meinem Besuch eher unabsichtlich diesen Ausgang gewählt und wurde von keinem Security aufgehalten. Jedenfalls kommt ihr mit diesem Ausgang direkt von der Sixtinischen Kapelle in den Petersdom und müsst nicht noch einmal anstehen.

3) Die schöne Stadt von oben genießen! Für mich gehört ein Blick von oben einfach zu jedem City Trip dazu. Die absolut schönste Aussicht über die Stadt könnt ihr von der Kuppel des Petersdoms genießen, allerdings müsste ihr dort – auch wenn ihr es bis zum Petersdom geschafft habt – noch einmal Schlange stehen, 8 bis 10 Euro für den Aufstieg zahlen (acht Euro, wenn ihr alles zu Fuß geht; zehn Euro, wenn ihr einen Teil mit dem Lift fahren wollt) und euch darauf einstellen, dass es einige Treppen und schmale Gänge bis ganz oben sind.

Wenn ihr im Stadtzentrum seid, könnt ihr vom Dach des Vittorianos aus eine wunderschöne Aussicht genießen. Auch hier muss man für die kurze Liftfahrt hinauf aber stolze 10 Euro hinblättern. Wem es das wert ist, der kann von oben einen Blick vom Kolosseum bis zum Vatikan genießen. Ich persönlich habe es nicht bereut. Wer sich die 10 Euro lieber für die anfangs erwähnten Pizzas und Aperol sparen möchte, hat auch von den frei zugänglichen Terrassen des Vittorianos eine schöne Sicht. Einen guten Blick aufs Kolosseum kann man übrigens auch vom Forum Romanum erhaschen, wenn man dort ein bisschen bergauf geht. PS: Der Eintitt ins Forum Romanum ist im Ticket für das Kolosseum inkludiert.

4) Shoppen! Dass man in Rom gut shoppen kann, war mir schon vor meiner Reise klar. Dass das auch erstaunlich günstig sein kann, hätte ich nicht gedacht. Selbst an Touristen-Hotspots wie in der Nähe des Pantheons zahlt es sich aus, in die vielen kleinen Läden hinein zu schauen. Dort habe ich einige Kleider entdeckt, die nicht teurer waren als Massenware bei bekannten Modeketten.

5) Durch die Straßen schlendern! Ich bin generell jemand, der an neuen Orten möglichst wenig mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, weil ich finde, dass man zu Fuß viel mehr sieht. Und gerade zum Fotografieren lohnt es sich, einfach durch die Gassen zu spazieren. In Rom würde ich einen Spaziergang von der Spanischen Treppe über den Trevi Brunnen bis zum Pantheon und weiter zum Piazza Navona empfehlen. Je nachdem wie viel Zeit man an den einzelnen Orten verbringen möchte, lässt sich das in zwei bis drei Stunden gut bewältigen. Wer dazwischen noch essen, shoppen und Co. möchte, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.

6) Essen und Trinken! Speziell am Abend solltet ihr einen Spaziergang auf die andere Seite des Flusses machen. Im Viertel Trastevere findet man Dutzende Restaurants und Bars, in denen man teilweise auch sehr günstig essen kann.


Fotos aus Rom…

… findet ihr HIER!

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