Amalfiküste – Auto oder Bus?


Die Amalfitana ist eine der schönsten Küstenstraßen Europas. Kleine Bergdörfer. Steile Felswände. Kristallklares Wasser. Sonnenschein. Wären da nicht die tausenden Touristen – inklusive einem selbst, wenn man dann dort ist – könnte es schöner eigentlich kaum sein. Bei so viele Touristen stellt sich unweigerlich die Frage: Wie kommt man am besten von A nach B? Wir hatten bei unserem Trip ein Mietauto, weil wir damit schon aus Rom gekommen sind. Positano haben wir allerdings mit dem Bus besucht. Auf die Frage “Auto oder Bus?” lautet meine Antwort deshalb “Beides!” – kommt nur drauf an, was ihr machen wollt.

Pro Bus: Wer vor hat, einen der Orte länger – und dabei meine ich bereits ein paar Stunden – zu besuchen, sollte meiner Meinung nach definitiv nicht mit dem Auto, sondern lieber mit dem Bus fahren. Parkplätze gibt es so gut wie keine und wenn sind diese sehr, sehr teuer. In Positano wäre es während meines Besuchs Mitte September sowieso so gut wie unmöglich gewesen, einen Parkplatz zu ergattern. Ebenso in Amalfi. Etwas entspannter habe ich es nur in Maiori empfunden. Dort hab ich doch tatsächlich beim Vorbeifahren freie Parkplätze erspäht. Wer ein Hotel bucht und selbst mit dem Auto anreist, sollte deshalb lieber darauf achten, dass er auch einen Parkplatz dabei hat.

Die Busverbindung entlang der Amalfiküste ist jedenfalls ganz gut. Die SITA-Busse fahren die Amalfitana mehrmals pro Stunde entlang und verbinden die Orte. Aber Achtung: Die Busse sind meistens ziemlich voll. Mit viel Gepäck sollte man lieber nicht einsteigen. Und wer den Bus nimmt, sollte sich auch darauf einstellen, dass die Busfahrer trotz enger Straßen und steiler Felswände nicht gerade gemächlich unterwegs sind. Tickets müssen übrigens vorher gekauft werden. Das kann man in den Tabacchis erledigen.

Pro Auto: Auch wenn ich heilfroh war, dass wir nach Positano mit dem Bus gefahren sind, habe ich es genossen am nächsten Tag die Amalfitana mit dem Auto abzufahren. Gerade wenn man – so wie ich – Fotos entlang des Weges machen möchte, gibt es einfach kein flexibleres Fortbewegungsmittel. Entlang der Amalfitana findet man immer wieder kleine Parkbuchten, in denen man kurz stehen bleiben kann. Von hier aus hat man die schönsten Blicke auf die Dörfer! Aber auch an dieser Stelle ein “Achtung”: Die Straßen sind wirklich, wirklich schmal, kurvenreich und ständig kommen einem Reisebusse entgegen. Der Fahrer sollte deshalb lieber ein geübter Autofahrer sein, der auch bei viel Verkehr ruhig bleibt. 🙂


Fotos aus Tallinn…

… findet ihr HIER!

Advertisements

Leave a comment:

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s