10 Stunden in Tallinn


Ich habe nie daran gedacht, Tallinn zu besuchen, bevor ich im August in Helsinki war. Weil Tallinn nur eine zweistündige Fährfahrt von Helsinki entfernt liegt, hat es sich da irgendwie angeboten. Und eins kann ich sagen: Es hat sich definitiv ausgezahlt! Tallinn ist eine der schönsten Städte, die ich je gesehen habe, und auch, wenn man nur kurz Zeit hat, auf jeden Fall eine Reise wert. Wer in der Nähe ist, sollte die estnische Hauptstadt auf keinen Fall auslassen. Bei unserer Reise sind wir um 7.30 Uhr mit der Fähre in Helsinki weggefahren und waren um 9.30 Uhr in Tallinn. Zurück ging es um 19.30 Uhr. Zehn Stunden, die wir so verbracht haben:

1) Ein Spaziergang durch die Altstadt! Die Altstadt ist eine der besterhaltensten mittelalterlichen Städte Europas und dabei noch so klein und kompakt, dass man diese bequem zu Fuß erkunden kann. Hier findet man jede Menge kleine Gässchen, mittelalterlichen Charm, das gotische Rathaus, die gut erhaltene Stadtmauer oder etwa auch die prächtige russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale am Domberg. Den schönsten Blick über die Stadt kann man meiner Meinung nach übrigens von der Olaikirche aus genießen!

2) Raus aus der Altstadt ins moderne, kreative Tallinn! Vor allem rund um die Alexander-Newski-Kathedrale waren bei unserem Besuch die Straßen vollgestopft mit Touristen. Wir wollten deshalb möglichst schnell raus aus den Menschenmengen und einen anderen Teil Tallinns sehen. Telliskivi heißt das Kreativzentrum Tallinns. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Industriekomplex, der heute Dutzende kleine Designgeschäfte, Cafés, außergewöhnliche Restaurants, Studios, kreative Unternehmen und Straßenkunst beherbergt. Wer von der Altstadt kommt, glaubt er befindet sich in einer neuen Stadt, so verschieden sind diese beiden Teile Tallinns.

Am Weg nach Telliskivi sollte man übrigens unbedingt auch den Balti Jaama Turg-Markt besuchen und am besten auch einen kleinen Spaziergang durch das Stadtviertel Kalamaja machen. In dem Wohnviertel leben viele in ganz traditionellen, bunten Holzhäusern, die wirklich hübsch anzuschauen sind.

3) Zum Abschluss an den Strand! Tallinn ist – wie schon erwähnt – klein und kompakt. Nach unserem Spaziergang durch die Altstadt und Telliskivi blieb uns deshalb noch ein wenig Zeit, bevor unsere Fähre wieder ablegte. Die haben wir genutzt, um uns in der Nähe des Schifffahrtshafens noch ein wenig umzusehen. Dort, östlich der Stadt, findet man etwa den Kadriorg Park mit dem Schloss Katherinental. Wer noch ein wenig weiter mit dem Bus fährt, kommt in etwa einer viertel Stunde in den Vorort Pirita. Hier kann man am Sandstrand herrlich den Tag ausklingen lassen.


Fotos aus Tallinn…

… findet ihr HIER!

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